Öffentlicher Wald in private Hand!

Wald im Eigentum der öffentlichen Hand_3.0

In Deutschland gibt es ca. 11 Mio. Hektar Wald.
Etwa die Hälfte der Fläche befindet sich in
Privatbesitz, die zweite Hälfte bilden Wälder im Eigentum des Bundes, der Länder und der Kommunen und Kirchen. Auf den ersten Blick handelt
es sich um einen ausgewogenen Mix der Eigentumsformen.
Betrachtet man hingegen die Struktur des Privatwald
es, wird sichtbar, dass es sich meist um sehr
kleine Betriebe (ca. 57% unter 20 ha)
handelt. Beispiel: In Brandenburg rechnet man mit
174227 ha Kleinstwald (unter 5 ha) und
weiteren ca. 96003 ha Kleinwald (unter 20 ha).
Daraus ergibt sich eine vergleichsweise sehr starke
Position der öffentlichen Waldbesitzer, bzw. der
jeweiligen Verwaltungen, die Flächen von ca. 50000
ha bis über 700000 ha bewirtschaften.
Im Folgenden möchte ich darstellen, welche Auswirkungen dieses Phänomen auf das Umfeld der Forstwirtschaft aus Sicht der privaten Waldbesitzer hat.
Dabei wird die IST-Situation (Szenario A, anhand Beispielen aus Brandenburg) einem Szenario B gegenübergestellt.
Szenario B: Dabei handelt es sich um eine teilweise
Auflösung der großen Landesforstbetriebe bei
gleichzeitiger Vergabe der Bewirtschaftung an Dienst-
leister/ Pächter in der Größenordnung 3000-
10000 ha. Das Eigentum soll nicht angetastet werden.

 

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